
ZUTATEN FÜR DAS PESTO
1 Knobizehe
25g Sonnenblumenkerne
25g Walnusskerne
200ml Olivenöl
Saft u. Schale einer Zitrone
Salz
120g Wildkräuter nach Wahl
Frühlingsküche mit Tradition
Neunkräuterliebe: Von der Suppe zum Pesto
Neunkräutersuppe wird zur Gründonnerstagssuppe und bei uns wird heute mal ein Neunkräuter-Pesto daraus. Aber woher kommt eigentlich dieser Brauch? Die Neunkräutersuppe ist eine traditionelle Suppe, die man bis zur Keltenzeit zurückverfolgen kann. Sie sollte das Alte (den Winter) vertreiben und das Neue (den Frühling) bringen. 3x3 verschiedene Pflanzen sollten gesammelt werden (Manche sagen, es reicht, wenn die gesammelte Anzahl ungerade ist). Die Tradition dieser Suppe wurde natürlich wie viele andere Traditionen in den christlichen Glauben übernommen. Daher wird sie manchmal auch Gründonnerstagssuppe genannt. Ganz egal wie ihr sie nennt. Sie ist auf alle Fälle ein Kraftspender nach dem langen Winter. Doch statt der traditionellen Suppe stellen wir euch heute aber mal eine Pesto-Variante mit dem frischen Grün vor.
Schaut euch in eurem Garten um. Was wächst bei euch? Für unser Pesto eignen sich folgende Kräuter: Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Knoblauchsrauke, Sauerampfer, Schafgarbe, Spitzwegerich, Vogelmiere.
Zubereitung - so geht’s
- Kräuter waschen, trocken tupfen und sehr klein schneiden, salzen und Zitronensaft und –schale dazugeben.
- Nüsse anrösten und mörsern
- Alles vermischen
- Zum Schluss das Olivenöl dazu geben
- Evtl. mit Salz nochmal abschmecken
Wer das Pesto feiner mag, kann die Zutaten auch in einem Mixer pürieren. Das Pesto schmeckt übrigens nicht nur hervorragend zu Pasta, sondern auch zu Ofengemüse oder einfach als Aufstrich auf dem Brot.
Bei der Sammlung von Wildpflanzen solltet ihr Folgendes aber beachten:
Nur sammeln, was ihr sicher erkennt und zu 100% bestimmen könnt.
Sauber sammeln und saubere Sammelorte wählen Ideal wäre hierfür euer eigener (Natur)garten aber auch naturbelassene Wiesen und Wälder eignen sich. Schaut euch in eurer Umgebung um.
Nachhaltig ernten. Nie ganze Bestände absammeln, daher am besten im Gehen sammeln. Denkt an die Tiere und eure Mitmenschen, die vielleicht auch noch was davon haben wollen.
Geschützte Arten respektieren. Einige Wildpflanzen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gesammelt werden. Informiert euch kurz über regionale Regeln. Zudem ist das Sammeln in Naturschutzgebieten verboten!
Diese Regeln und viel weiteres Nützliches Wissen lernst du während einer Wildpflanzenwanderung oder eines Workshops zum Thema Wildpflanzen. Informiere dich einfach, ob es in deiner Nähre entsprechende Fachberater zu diesem Thema gibt.