
Zutaten für 4 Personen:
Für die Kartoffeln:
1,5 kg Kartoffeln
Salz
Für den wilden Spinat:
1 Schüssel Brennnesseln & Giersch (gemischt)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe oder 1 Handvoll Bärlauch
1 EL Olivenöl
1 Schuss Sahne
Salz, Pfefferetwas Gemüsebrühe
Für die Eier:
4–6 Eier
Für die Bechamelsauce:
1 EL Butter
1 EL Mehl
300 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Gekochte Eier in Bechamelsauce mit wildem Brennnessel-Giersch-Spinat & Salzkartoffeln
Zubereitung
Kartoffeln kochen
Die Kartoffeln schälen, vierteln und in leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen.
Wilder Spinat zubereiten
Brennnesseln und Giersch waschen, trocknen (z. B. in der Salatschleuder) und grob hacken.
Die Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten.
Dann die Wildkräuter und den Knoblauch (gehackt) oder Bärlauch (grob gehackt) dazugeben, einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen und alles etwa 10 Minuten sanft garen.
Mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Sahne einrühren und je nach Geschmack die Sauce fein pürieren oder die Kräuter grob darin belassen.
Eier kochen
Die Eier etwa 6 Minuten wachsweich kochen, abschrecken und schälen.
Bechamelsauce zubereiten
Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl mit einem Schneebesen einrühren und kurz anschwitzen.
Nach und nach die Milch hinzufügen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis eine cremige Sauce entsteht.
Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Die geschälten Eier in die Bechamelsauce geben und darin etwa 5 Minuten ziehen lassen.
Kartoffeln mit dem cremigen Wildkräuterspinat und den Eiern in Bechamelsauce anrichten –
ein einfaches, traditionelles Frühlingsgericht mit viel Geschmack und wertvollen Nährstoffen.
Tipp: Statt Wildkräuterspinat passt auch ein frischer Löwenzahnsalat hervorragend dazu.
Wichtig!
Bevor es Dich zum Sammeln ins Grüne zieht, solltest du dich vorher über eine botanisch erfahrene Fachperson genau zu den Pflanzen informieren. Dies kannst du z. B. über eine Wildkräuterwanderung oder einen dazu passenden Kurs tun. Hier lernst du die essbaren Wildpflanzen von den giftigen zu unterscheiden.